Aktuelle Neuigkeiten zur Bundestagswahl 2009
10.August 2009
FDP: Lieber Insolvenz als Arbeitsplätze erhalten
Der sächsische FDP-Vorsitzende und Spitzenkandidat seiner Partei Holger Zastrow will lieber Betriebe Pleite gehen lassen, als sich für den Erhalt von Arbeitsplätzen einzusetzen. Im Interview mit der Sächsischen Zeitung (10.08.09) sagte der Inhaber einer Werbeagentur: "Mit der FDP hätte es beispielsweise niemals eine Diskussion über Staatshilfen für Qimonda gegeben"Außerdem gibt er sich auch in anderen Dingen als knallharter Wirtschaftsliberaler: Opel würde er genauso in die Insolvenz gehen lassen. Und dann kommen zwei Sätze die Denkweise eines Holger Zastrow offenlegen: "Wenn millionenschwere, gierige Manager Missmanagement betreiben und große Firmen herunter ziehen, darf der Staat nicht den Retter spielen. Das ist unfair gegenüber den vielen Unternehmen, die sauber und fair arbeiten und ruiniert den Wettbewerb."
Sehr geehrter Herr Zastrow, das ruiniert tausende Arbeitsplätze. Bei Qimonda mindestens 3.000, bei Hertie in Görlitz allein 50 Arbeitsplätze, 180 Arbeitsplätze bei ENKA in Elsterberg usw. Bei einem verantwortlichen Politiker sollten die Menschen im Mittelpunkt stehen und nicht irgendein Wettbewerb.
Das ist die Meinung von Markus Schlimbach.